Beschreibung
BSI BSI04EV K05-00 JOHNSON CONTROLS für Fahrzeuge CITROËN und PEUGEOT. Es stammt aus einem Citroën C4, Baujahr 2010.
Originales Komfortsteuergerät (BSI) Johnson Controls – Typ BSI04EV K05-00. Dieses Steuergerät steuert zahlreiche Karosserie- und Komfortfunktionen wie Zentralverriegelung, Innenelektrik, Beleuchtung, Scheibenwischer, Blinker, Bedienungselemente am Lenkrad sowie Teile der Wegfahrsperre und Schlüsselverwaltung. Für Werkstätten und ambitionierte Heimmechaniker ist die Einheit eine praktische Ersatzlösung, wenn das Serien-BSI ausfällt oder fehlerhaft arbeitet. Die Einheit stammt aus einem Citroën C4 (2010), ist kompatibel mit entsprechenden PSA-Modellen und wird häufig unter den Teilenummern 9664059180 / 6580ZG / 6580ZH / 1663373080 gesucht.
Technische Informationen
- Hersteller: Johnson Controls
- Modell: BSI04EV K05-00
- Produktcodes: 9664059180
- Weitere Nummern: 02 6580ZG, 6580ZH, 1663373080, NFP
- Eingesetzte Fahrzeuge / Kompatibilität: Citroën C4 (Baujahr 2010), vereinzelt verwendbar bei Peugeot 308 und anderen PSA-Modellen mit gleicher BSI-Version
- Zustand: Einheit stammt aus einem Fahrzeug (gebraucht)
Funktion und Bedeutung
Das BSI ist die zentrale Komfortelektronik im Innenraum. Es koordiniert Signale zwischen Schaltern, Sensoren und Aktoren, versorgt Steuergeräte mit Informationen und überwacht viele Komfortfunktionen. Ein defektes BSI äußert sich oft durch Ausfall der Zentralverriegelung, sporadisches Versagen der Innenbeleuchtung, Fehlfunktionen bei Scheibenwischern oder Startproblemen, wenn Wegfahrsperre/Schlüsselkommunikation betroffen sind.
Montageempfehlung
- Vor Arbeitsbeginn immer Batterie abklemmen und einige Minuten warten, um Spannungsreste zu vermeiden.
- Zugang zum BSI über Innenraumverkleidung in der Nähe des Sicherungskastens herstellen (meist hinter Armaturenbrett/Beifahrerseite). Verkleidungen sorgfältig mit geeignetem Werkzeug entfernen.
- Steckverbindungen vorsichtig entriegeln, elektrische Kontakte nicht gewaltsam ziehen; verriegelnde Laschen zuerst lösen.
- Schrauben/Muttern entfernen, Einheit herausnehmen und neue Einheit einbauen – Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
- Nach dem Einbau alle Steckverbindungen prüfen, Sicherungen kontrollieren und Funktionstest durchführen (Zentralverriegelung, Beleuchtung, Wischer, Motorstart).
- ESD-Schutz beachten: Vor Manipulation an Elektronik Bauteile nicht mit statischer Aufladung berühren.
Warum fällt das Teil am häufigsten aus
- Feuchtigkeit und Korrosion an Steckern oder Leiterplatten, oft durch Undichtigkeiten im Fußraum.
- Spannungsspitzen (z. B. Starterkabel, Ladegerätfehler) verursachen beschädigte Elektronikbauteile.
- Alterungsbedingte Lötstellenrisse oder defekte Kondensatoren durch thermische Belastung.
- Mechanische Belastung oder beschädigte Steckkontakte durch unsachgemäße Demontage.
Montage und Codierung – Wichtig
- Die Einheit ist gebraucht und mit dem ursprünglichen Fahrzeug (VIN/PIN/Schlüssel) „gepaart“.
- Optionen zur Inbetriebnahme:
- Klonen der Daten von der alten Einheit (EEPROM/Flash) – nach dem Klonen ist die Einheit Plug-and-Play.
- Virginisierung und anschließende Initialisierung/Telecoding über DiagBox (ggf. online) + Anpassung der Schlüssel.
- Empfohlen, von einem Fachmann mit PSA-Serviceausrüstung (DiagBox/Lexia/PP2000) durchführen zu lassen.
- Vor Demontage/Montage immer die Batterie abklemmen und Herstellervorgaben beachten, um Beschädigungen der Einheit zu vermeiden.
Hinweis für Werkstätten und Heimmechaniker
Dieses BSI ist ideal für den Austausch bei typischen Komfortausfällen. Für die vollständige Wiederherstellung aller Funktionen ist in vielen Fällen das Klonen der Originaldaten oder eine professionelle Initialisierung erforderlich. Bei Fragen zur Einbaufolge oder benötigtem Spezialwerkzeug orientieren Sie sich an den Reparaturanleitungen des Herstellers oder dem Werkstatthandbuch.







