Beschreibung
BSI-Steuergerät 2004 H02-01 JOHNSON CONTROLS für Fahrzeuge von CITROËN und PEUGEOT
BOOT 21676031-5B
HARD 28117431-0A
Beschreibung
Dieses BSI-Komfortsteuergerät (Body System Interface) steuert zentrale Komfort- und Kommunikationseinheiten im Fahrzeug wie Beleuchtung, Zentralverriegelung, Fensterheber und interne Buskommunikation. Das Steuergerät entspricht der Kennung 2004 H02-01 und wird häufig unter Teilenummern wie 9661940180, 6580CW, 6580GK, 6580PV, 6580PW oder 1660728780 gesucht. Gängige Anwendung findet es unter anderem beim Peugeot 307 sowie bei baugleichen Modellen von CITROËN/PEUGEOT mit derselben BSI-Version.
Technische Informationen
- Hersteller: Johnson Controls
- Modell: BSI 2004 H02-01
- Produktcodes: 9661940180, 6580CW, 6580GK, 6580PV, 6580PW
- Weitere Nummern: 1660728780, BOOT 21676031-5B, HARD 28117431-0A, H02-01
Austauschhinweise
Ein Wechsel des BSI erfolgt in der Regel wie folgt: Batterie abklemmen, Handschuhfach/Verkleidung entfernen, BSI lösen und Steckverbinder trennen. Beim Einbau prüfen, dass alle Steckverbindungen fest sitzen und die Masseverbindungen korrekt sind. Nach Montage ist in den meisten Fällen eine Anpassung/Codierung des Steuergeräts erforderlich, damit Funktionen wie Zentralverriegelung und Wegfahrsperre wieder korrekt arbeiten.
Montage und Codierung – Wichtig
- Einheit ist verwendet und mit dem Originalfahrzeug gekoppelt (VIN/PIN/Schlüssel).
- Optionen zur Inbetriebnahme:
- Klonen der Daten von der alten Einheit (EEPROM/Flash) – nach dem Klonen ist die Einheit Plug-and-Play.
- Virginisierung und anschließende Initialisierung/Telecoding über DiagBox (ggf. online) + Anpassung der Schlüssel.
- Empfohlen wird die Durchführung durch einen Fachmann mit PSA-Serviceausrüstung (DiagBox / Lexia / PP2000).
- Vor Demontage/Montage immer die Batterie abklemmen und die Herstellervorgaben beachten, um Beschädigungen der Einheit zu vermeiden.
Montageempfehlung
Arbeiten an der BSI sollten idealerweise von einer Fachwerkstatt oder einem erfahrenden Schrauber durchgeführt werden. Verwenden Sie geeignetes Werkzeug und halten Sie elektrostatische Vorsichtsmaßnahmen ein. Nach dem Einbau empfiehlt sich eine vollständige Systemdiagnose mit einem PSA-kompatiblen Diagnosegerät, um Fehlereinträge zu löschen und die Kommunikationsfunktionen zu überprüfen.
Häufige Fehlerursachen
- Korrosion an Steckverbindern oder Platinen durch Feuchtigkeit oder Eindringen von Wasser.
- Thermische Belastung und Ermüdung von Lötstellen nach jahrelangem Betrieb.
- Spannungsspitzen durch Batterie- oder Ladeprobleme, unsachgemäße Starthilfe oder defekte Lichtmaschine.
- Software- oder EEPROM-Fehler, die Fehlfunktionen der Komfortfunktionen oder Kommunikationsstörungen verursachen.
Lebensdauer und Praxistipp
Es gibt keine feste Austauschfrist; Ausfälle treten häufiger bei älteren Fahrzeugen oder solchen mit Feuchtigkeitseintrag auf. Wird ein Ausfall vermutet, sind Steckverbindungen und Sicherungen zuerst zu prüfen. Bei Austausch unbedingt die oben genannten Hinweise zur Codierung beachten, damit Wegfahrsperre und Schlüssel-Funktionen erhalten bleiben.







