Motorsteuergerät Sagem S2000PM2 Citroën Peugeot 9657018780 9649433980

€ 48,00

Stellantis CITROEN PEUGEOT
9657018780 9649433980 1940KJ 194411

1 vorrätig

Artikelnummer: 9881-S9_K16 Kategorien: , , Schlagwörter: , , , ,

Beschreibung

SAGEM-Steuergerät für Citroën Berlingo und Peugeot Partner
Mit 1.4-I-KFW-Motor

Beschreibung des Teils

Gebrauchtes Sagem-S2000PM2-Einspritzsteuergerät für Citroën Berlingo und Peugeot Partner mit 1.4-I-KFW-Motor. Das Steuergerät verarbeitet die Signale der Sensoren und steuert den Einspritzbetrieb. Beim Austausch defekter Elektronik ist es wichtig, die passende Ausführung auszuwählen und die Daten korrekt zu übertragen oder das Steuergerät an das Fahrzeug anzupassen.

Richten Sie sich bei der Suche nach einem Ersatzteil insbesondere nach den Kennzeichnungen 9657018780 und 9649433980 sowie dem Typ S2000PM2. Das gebrauchte Teil bietet eine Möglichkeit, das ursprüngliche Steuergerät zu ersetzen, ohne ein neues kaufen zu müssen; vor dem Einbau müssen jedoch die Fehlerursache bestätigt und die Vorgehensweise zur Inbetriebnahme vorbereitet werden.

Technische Informationen

  • Hersteller: SAGEM
  • Modell: Citroën Berlingo, Peugeot Partner
  • Steuergerätetyp: S2000PM2
  • Motorisierung: 1.4 I KFW
  • Teilekategorie: Einspritzsteuergerät
  • Zustand: gebrauchtes Teil
  • Weitere Nummern: 1940KJ, 194411
  • Fahrzeugbaujahre: nicht angegeben

Produktcodes

  • Produktcodes: 9657018780, 9649433980, 1940KJ, 194411
  • Typenbezeichnung: Sagem S2000PM2

Vergleichen Sie die Kennzeichnungen mit dem ursprünglichen Steuergerät und den Serviceunterlagen des konkreten Fahrzeugs. Die Übereinstimmung von Modellname und Motorisierung allein reicht möglicherweise nicht aus, um die richtige Elektronikausführung zu bestimmen.

Einbauempfehlungen

Die folgende Vorgehensweise ist eine allgemeine Anleitung zum Austausch eines Einspritzsteuergeräts. Der genaue Ausbau, die elektrischen Prüfungen und das Anpassungsverfahren hängen vom jeweiligen Fahrzeugmodell und der Ausführung ab. Wir empfehlen, den Austausch einem Fachmann mit Erfahrung mit PSA-Elektronik anzuvertrauen.

1) Vor dem Einbau

  • Prüfen Sie mithilfe der Diagnose, ob tatsächlich das Steuergerät die Ursache der Probleme ist und nicht die Stromversorgung, die Masseverbindung, die Verkabelung oder ein angeschlossenes Bauteil.
  • Vergleichen Sie die Produktnummern, die Typenbezeichnung, die Steckverbinder und die Befestigung mit dem alten Teil. Beurteilen Sie die Hardware- und Softwarekompatibilität anhand der Serviceunterlagen.
  • Prüfen Sie das Gehäuse und die Steckverbinder des gebrauchten Teils. Achten Sie auf Anzeichen von Feuchtigkeit, Korrosion, verbogene Kontakte oder mechanische Beschädigungen.
  • Legen Sie vorab fest, wie die Daten übertragen oder das Steuergerät angepasst werden sollen. Bewahren Sie das ursprüngliche Steuergerät auf, um gegebenenfalls Daten auszulesen und zu sichern.

2) Erforderliches Werkzeug und Material

  • Übliches Handwerkzeug passend zu den verwendeten Verbindungen sowie geeignete Hilfsmittel zum schonenden Entriegeln der Steckverbinder.
  • Diagnoseausrüstung für PSA und je nach gewähltem Verfahren auch Ausrüstung für die Arbeit mit dem Speicher des Steuergeräts.
  • Multimeter, Serviceunterlagen und geeignete Mittel zur Reinigung elektrischer Kontakte.
  • Geeignete stabilisierte Stromversorgung für Diagnose und Programmierung gemäß den Anforderungen des Serviceverfahrens.

3) Einbau Schritt für Schritt

  1. Lesen und speichern Sie an dem ursprünglichen Steuergerät, sofern es kommuniziert, die Diagnosedaten und die verfügbare Konfiguration aus.
  2. Sichern Sie die erforderlichen Daten oder planen Sie die Anpassung des Ersatzsteuergeräts. Lesen Sie Speicher nur mit geeigneter Ausrüstung und nach dem entsprechenden Verfahren aus.
  3. Schalten Sie die Zündung aus, lassen Sie die Elektronik gemäß den Herstelleranweisungen in den Ruhezustand wechseln und klemmen Sie vor dem Ausbau die Batterie ab.
  4. Machen Sie das Steuergerät gemäß dem Serviceverfahren für das jeweilige Fahrzeug zugänglich. Notieren Sie vor dem Abziehen die Kabelführung und die Position der Steckverbinder.
  5. Entriegeln Sie die Steckverbinder und ziehen Sie sie vorsichtig ab. Ziehen Sie nicht an den Leitungen und hebeln Sie nicht an den Kontakten.
  6. Lösen Sie die Befestigung und nehmen Sie das ursprüngliche Steuergerät heraus, ohne die umliegende Verkabelung zu belasten.
  7. Prüfen Sie die Steckverbinder, den Kabelbaum, die Stromversorgung und die Masseverbindung. Beheben Sie vor dem Anschließen des Ersatzteils alle Fehler, die das ursprüngliche Steuergerät beschädigt haben könnten.
  8. Lassen Sie die Daten klonen oder das Steuergerät entsprechend der gewählten Vorgehensweise zur späteren Initialisierung vorbereiten.
  9. Setzen Sie das Ersatzsteuergerät ein, befestigen Sie es gemäß den Herstelleranweisungen und schließen Sie die Steckverbinder an. Prüfen Sie, ob die Verriegelungen vollständig eingerastet sind und die Verkabelung ohne Zug frei verläuft.
  10. Schließen Sie die Batterie gemäß dem vom Hersteller vorgeschriebenen Verfahren an. Erfordert die gewählte Methode eine Initialisierung, Telecodierung und Anpassung der Schlüssel, führen Sie diese mithilfe der Diagnose bei stabilisierter Stromversorgung durch.
  11. Prüfen Sie die Kommunikation mit dem Steuergerät und die korrekte Konfiguration. Prüfen Sie erst nach erfolgreichem Abschluss der erforderlichen Arbeiten das Startverhalten und den Motorlauf.

4) Kontrollen nach dem Einbau und Probefahrt / Funktionsprüfung

  • Prüfen Sie das Startverhalten, die Stabilität des Motorlaufs und die Reaktion auf das Gaspedal.
  • Führen Sie eine Diagnoseprüfung durch und bewerten Sie mögliche Fehler. Es reicht nicht aus, den Fehlerspeicher zu löschen, ohne die Ursache zu beheben.
  • Prüfen Sie die Befestigung des Steuergeräts, die Verriegelung der Steckverbinder und den Schutz der Verkabelung vor Abrieb oder Feuchtigkeit.
  • Wenn der Motor ordnungsgemäß läuft und das Fahrzeug betriebssicher ist, führen Sie eine kurze Probefahrt durch und wiederholen Sie anschließend die Diagnoseprüfung.

5) Häufigste Fehler beim Einbau und wie man sie vermeidet

  • Austausch ohne Prüfung der Ursache: Prüfen Sie zunächst die Stromversorgung, die Masseverbindung und die angeschlossenen Stromkreise, damit der Fehler nicht erneut auftritt.
  • Auswahl nur anhand des Fahrzeugmodells: Vergleichen Sie auch die Teilenummern, die Ausführung und die Anforderungen an die Konfiguration.
  • Anschluss ohne Anpassung: Ein gebrauchtes Steuergerät ermöglicht nach dem bloßen Anschließen möglicherweise kein Starten. Bereiten Sie die Inbetriebnahme vorab vor.
  • Arbeiten unter Spannung oder Unterbrechung der Programmierung: Klemmen Sie beim Ausbau die Batterie gemäß den Herstelleranweisungen ab; sorgen Sie während der Programmierung für die vorgeschriebene stabile Stromversorgung.
  • Beschädigung der Steckverbinder: Entriegeln Sie zuerst den Verriegelungsmechanismus und überwinden Sie den Widerstand niemals mit roher Gewalt.

Einbau und Codierung – wichtig

  • Das Steuergerät ist gebraucht und mit dem ursprünglichen Fahrzeug (VIN/PIN/Schlüssel) „verheiratet“.
  • Möglichkeiten zur Inbetriebnahme:
    1. Klonen der Daten aus dem alten Steuergerät (EEPROM/Flash) – nach dem Klonen ist das Steuergerät Plug-and-play.
    2. Virginisierung und anschließende Initialisierung/Telecodierung über DiagBox (gegebenenfalls online) sowie Anpassung der Schlüssel.
  • Es wird empfohlen, die Arbeiten von einem Fachmann mit PSA-Serviceausrüstung (DiagBox/Lexia/PP2000) durchführen zu lassen.
  • Klemmen Sie vor dem Ausbau/Einbau immer die Batterie ab und halten Sie sich an das Verfahren des Herstellers, um eine Beschädigung des Steuergeräts zu vermeiden.

Gründe für die Beschädigung des Teils

Bei Einspritzsteuergeräten können allgemein mehrere Faktoren zu Beschädigungen beitragen. Dies ist keine Beschreibung des festgestellten Zustands dieses konkreten Teils:

  • Feuchtigkeit und Korrosion in den Steckverbindern oder im Steuergerät.
  • Überspannung und unsachgemäßer Umgang mit der Stromversorgung, beispielsweise bei unsachgemäßen Eingriffen in die elektrische Anlage.
  • Kurzschlüsse in der Verkabelung oder an angeschlossenen Bauteilen, die die Ausgangsschaltungen des Steuergeräts überlasten können.
  • Lang anhaltende thermische Belastung und Vibrationen, die zur Alterung elektronischer Bauteile und Verbindungen beitragen.
  • Unsachgemäßes Öffnen oder Programmieren, wodurch mechanische Schäden entstehen oder gespeicherte Daten beeinträchtigt werden können.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 1 kg

Sofern in der Beschreibung nicht anders angegeben, sind alle Fotos nur zu Illustrationszwecken.

Wir behalten uns das Recht vor, die bestellte Referenz durch die vom Hersteller vorgesehene Ersatzreferenz zu ersetzen.

Die Teile stammen aus Unfallfahrzeugen, werden sorgfältig geprüft und wir gewähren darauf eine Funktionsgarantie von 12 Monaten.